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Neues Trainermodell bei der Zwoten 10.08.10
Die Zwote hat einen neuen Trainer. Der neue Mann an der Kommandobrücke heisst Johannes Lömke. Er wechselte 2007 von der Matthäus Passion zur Zwoten und ist seitdem eingefleischter Zwotist. Neben seiner kämpferischen Spielweise überzeugte er vor allem als engagierter Organisator unseres Kicken für Afrika Festivals. Da er allerdings hauptamtlich in Würzburg als Student tätig ist, ist seine Trainertätigkeit auf drei Monate begrenzt. Anschließend werden im Rotationssystem andere Zwotisten das Ruder übernehmen. Dieses unkonventionelle Trainermodell ist nötig geworden, weil Robin nach acht Jahren als Spielertrainer von seinem Amt zurückgetreten ist, da sich die Spiele der Zwoten und seiner B-Jugend in der kommenden Saison zu oft überschneiden.

In der letzten Saison hatten wir häufig mit Personalsorgen zu kämpfen, was die Motivation der Truppe stark sinken ließ. Das Gemeinschaftserlebnis KfA lässt für die Zukunft aber wieder hoffen auch im alltäglichen Kreisliga Leben weiter zusammenzustehen.
Jojo hat in den letzten Wochen bewiesen, dass er gewillt ist die Zwote wieder zusammenzuschweissen. Wir sind hoffnungsvoll, dass wieder alle an einem Strang ziehen und freuen uns auf tolle Zwote Spiele in der Saison 2010/2011.

Das erste Testspiel bietet allen Grund dazu. Hier der Bericht:

Datum: 08.08.10
Aufstellung: Sven - Sascha, Thilo, Thomas, Batti – Wischi, Jojo – Bobic (Matze), Tim, Flo - Jonas
Torfolge: 1:0 Jonas (14.), 2:0 Wischi (19.), 2:1 (21.), 3:1 Jojo(37.) HZ 3:2 (52.), 4:2 (Jonas) (62.), 5:2 Matze (72.)

In ersten Spiel der Zwote Historie ohne Fib als Trainer und Fob auf dem Platz hat die Mannschaft ein klares Signal gesetzt und SV Bischhofshagen-Wittel mit 5:2 bezwungen. Wäre Robin am Platz gewesen, wir hätten die Sonne aus seinem Arsch scheinen sehen können.
Unser Testsspielgegner SVBW bestätigte mit seinem fairen und freundschaftlichen Auftreten den positiven Eindruck aus der letzten Saison, war aber im Defensivverhalten bei weitem nicht so stark wie noch vor knapp zwei Monaten. Zudem fehlte ihnen verletzungsbedingt die nötige Durchschlagskraft im Offensivbereich.

So entwickelte sich vom Anstoß an ein offenes Spiel bei dem wir durch Ballbesitz die Spielkontrolle übernahmen, aber uns selbst sowohl durch eigene Fehler als auch über Steilpässe des Gegners in Bedrängnis brachten. Doch Sven antizipierte diese Situationen gut und machte das Tor für den Gegner schwer erreichbar. Das erste Tor des Spiels veredelte Jonas aus spitzem Winkel nach einem Schuss von Tim. Der Ball war nach einer Ecke von Batti Tim vor den Fuß gefallen, der ihn direkt auf das Tor zog. Jonas lauerte am linken Pfosten und schob ein. So führten wir nach gespielten 14 Minuten durch eine Standartsituation. Das 2:0 fiel nur wenige Minuten später nach einem sehenswerten Solo unseres Edelvagabunden und neuen Sechsers Wischi. Nach einem Zuspiel von Tim schüttelte er seinen Gegenspieler ab, ließ zwei weitere aussteigen und vollendete mit einem Linksschuss ins lange Eck. Der Ursprung des ersten Gegentors war ein Ballverlust im Mittelfeld, dem folgte eine misslungene Abseitsfalle und dann liefen wir in dieser Situation nur noch hinterher. Obwohl dieses Gegentor den direkten Anschluss für SVBW darstellte änderte sich nicht viel an dem Spiel. SVBW blieb über Konter gefährlich, riss aber nicht das Spiel an sich und wir konnten uns weiterhin daran versuchen ein geordnetes Aufbauspiel aufzuziehen. Was auch Phasenweise klappte. So wie in der 38. Minute, als Jojo den Ball knapp vor dem Strafraum den Ball von Matze zugepasst bekam, zwei Gegner umspielte und mit seinem schlechten Abschluss einen noch schlechteren Torwart fand. So stand es zur Halbzeit 3:1.
Die zweite Halbzeit begann zäh. Die Sicherheit im Aufbauspiel aus der ersten Halbzeit wandelte sich in Trägheit um und so kam es zu einem Fehlpass der das zweite Gegentor des Abends einleitete. Das 4:2 erzielte wieder unser Wunderstürmer aus Oldenburg. Über Sascha, Tim, Flo und Jojo gelangte der Ball auf den Kopf von Jonas. Der suchte sich wieder die kurze Ecke aus und köpfte unhaltbar ein. Gut zehn Minuten später gewann Matze durch offensives Pressing den Ball, marschierte an zwei Gegenspielern vorbei und knallte den Ball ins kurze Eck.
Abschließend lässt sich feststellen, dass ein stärkerer Gegner ein so offensives Verteidigen wie wir es phasenweise in der zweiten Halbzeit vorgetragen haben sicherlich bestrafen wird. Aber ebenso gab es Phasen in denen wir als kompakte Einheit verschoben und nach dem Ballgewinn ein sicheres Aufbauspiel aufgezogen haben. In der Offensivbewegung lässt sich sicherlich noch einiges verbessern, insbesondere das schnelle und direkte Spiel bis in die Spitze war nur im Ansatz vorhanden. Demgegenüber haben aber drei der Tore ihren Ursprung im geordneten Spielaufbau aus der Defensive.
Fernab von jeglichen taktischen Analysen und Ergebnisdiskussionen war es ein Spiel das einfach Spaß gemacht hat.



KfA bringt wieder über 10.000 Euro ein 27.07.10
In diesem Jahr konnten wir die gigantische Spendensumme von 2009 bestätigen. Die Zwote spendet 10.310 Euro an die Kinderhilsorganisationen terre des hommes und Upendo Daima.
Obwohl wir in diesem Jahr mit der großen Hitze zu kämpfen hatten und weniger Essen verkauft haben als letztes Jahr, konnten wir erneut einen fünfstelligen Gewinn erzielen. Das liegt vor allem daran, dass wir mehr Getränke verkauft haben. Obwohl die Teams wesentlich weniger Bier getrunken haben als in den Vorjahren, haben wir ingesamt mehr Bier verkauft, was für eine große Zahl an Tagesbesuchern spricht. Laut Hochrechnungen waren an Spitzenzeiten über 2000 Leute auf dem alten Sportplatz in Steinbeck. Selbst in der Nacht hat SC Enger Ehrenpräsident Hans Dieter Holznagel circa 1000 feiernde Leute gezählt.
Unser Dank gilt in erster Linie allen teilnehmenden Teams, die mit ihrer friedlichen und fröhlichen Art zum Gelingen der Veranstaltung beitragen. Alle Leute, die KfA leben und sich jedes Jahr neue kreative Ideen überlegen sorgen dafür, dass unser Fußballfestival so wundervoll ist.
Weiterhin möchten wir uns bei allen Sponsoren und Helfern bedanken, die mit ihrem Engagement dazu beitragen so einen gigantischen Betrag zu spenden.

Es bedanken sich die 40 Helferinnen und Helfer der Zwoten:
!Hasta la victoria siempre!

Alle weiteren Infos findet ihr auf www.kicken-fuer-afrika.de
Saisonfazit 2009/2010 31.05.10
Die Saison 2009/2010 schließen wir auf dem 11. Tabellenplatz ab. Ingesamt holten wir sechs Siege und vier Unentschieden. Unser Torverhältnis beträgt am Ende 49:76 Tore. Die vor der Saison ausgegebenen Ziele positives Torverhältnis und Platz im oberen Mittelfeld konnten nicht erfüllt werden.
Die Gründe liegen dafür wohl am unfreiwilligen Rotationssystem, das sich in diesem Jahr so schnell drehte, dass einem schwindelig werden konnte. Ingesamt 39 Spieler zogen in dieser Saison unser Trikot an. So viele waren es noch nie in einem Jahr. Nach der überragenden Rückrunde 2009 waren zu Beginn der Saison unsere Ansprüche vielleicht auch zu hoch. Mit Philipp (Knieverletzung), Thilo (Kind) und Jonas (Studium in Oldenburg) mussten drei Stammleistungskräfte dieses Jahr kürzer treten. Durch Jonas' Ausfall war besonders der Sturm betroffen, so dass Andy fast in jedem Spiel einen neuen Sturmpartner hatte. Dadurch fehlte in der Offensive unsere Eingespieltheit. Mit 49 Treffern haben wir so wenig Tore wie nie zuvor geschossen. In der letzten Saison waren es noch 89.
Auf der anderen Seite hat sich die Rotation in der Abwehr nicht sonderlich negativ bemerkbar gemacht. Wir kassierten lediglich 76 Tore, so wenig waren es noch nie.
Negativ in dieser Spielzeit waren zusätzlich viele unnötige rote Karten, die nervige Sperren mit sich brachten. Mit Thilo, Sascha, Torben und Robin sahen vier Spieler den glattroten Karton. Solche Undiszipliniertheiten gab es zuvor nicht bei uns.
Unsere beste Phase hatten wir im September, als wir ungeschlagen blieben und viele gute Spiele abgerufen hatten. Lag wahrscheinlich auch daran, dass in den Semesterferien unser Kader deutlich größer war und wir einigermaßen eingespielt waren. Auch zu Beginn der Rückrunde (wieder Semesterferien) lieferten wir gute Partien ab und holten hier einige Punkte.

Folgende Spieler haben wir in den 28 Spielen der Saison 2009/2010 eingesetzt

Andy (26 Spiele)
Batti, Robin (je 24)
Sascha, Torben (je 23)
Flo (21)
Hoffi, Kay (je 20)
Carlo (19)
Thomas (18)
Steef, Marcel (je 15)
Tim (14)
Jojo, Thilo, Ingo (je 12)
Christoph (8)
Jonas (7)
Matze (6)
Stephan, Sait, Alex Dicks (je 5)
Yannick, Fabi S., Sven (je 3)
Marcel H., Bobic, Remzi (je 2)
Daniel U., Fabi H., Max, Marian, Markus, Ewgeni, Jörn, Claus, Stefan, Tim B. (alle ein Spiel)

Unsere 49 geschossene Tore teilen sich:

Andy (13 Tore)
Robin (7)
Jonas (6)
Kay (4)
Jojo (3)
Batti (2)
Flo, Stephan, Marcel S., Steef, Thomas, Fabi H., Thilo, Carlo, Remzi, Fabi S., Sascha, Marcel H., Stefan (alle 1 Tor)

Bei dieser Verteilung wird noch mal deutlich, dass es in unserer Offensive in diesem Jahr an variabilität gefehlt hat und Andy häufig auf sich alleine gestellt war.

Die Treffer wurden vorbereitet durch:

Jojo (8 Vorlagen)
Andy (7)
Robin (6)
Carlo (4)
Batti (3)
Sascha, Yannick, Tim, Jonas, Marcel S., (je 2)
Thilo, Torben, Stephan, Thomas, Fabi S., Christoph, Remzi, Kay, Tim B. (alle eine Vorlage)


Trotz einiger frustrierter Momente sind wir entschlossen genug weiter zu spielen und im nächsten Jahr wieder Offensivfeuerwerke abzubrennen.
Ein Jahr mit Höhen und Tiefen 09.12.09
Wir blicken auf ein Jahr zurück, in dem wir viel erlebt haben. Neben der sportlichen Seite, steht auf der kulturellen vor allem der Rückblick auf KfA 09, bei dem wir ein fabelhaftes Spendenergebnis erzielen konnten.
Viele beeindruckende Siege stehen auf der einen Seite - viele unnötige Niederlagen auf der anderen. Zum ersten Mal ist es uns gelungen Kreisliga C-Spitzenteams zu besiegen. Der 3:2 Sieg gegen Türken Bünde und der 5:4 Triumph gegen Torpedo gehören zu den schönsten Erfolgen in unserer Geschichte. Zu dem haben wir es auch geschafft an guten Tagen sehr deutliche Siege einzufahren (9:0 gegen BaWa, 9:3 in Rödinghausen, 8:1 gegen Lackstift, 8:2 gegen FC Herford). Andererseits haben wir auch Spiele verloren, die wir hätten gewinnen müssen (2:3 in Muckum, 3:4 gegen Gohfeld, 1:2 in Vlotho). Zum ersten Mal kassierten wir in einem Kalenderjahr keine zweistellige Niederlage, dennoch waren Klatschen dabei, die weh getan haben (0:7 in Kloster, 0:5 gegen Tura und vor allem 1:8 gegen B-Wittel). In der laufenden Saison dümpeln wir so vor uns hin, zwar stehen wir auf einem einstelligen Tabellenplatz, vom Potential her könnten wir aber deutlich besser platziert sein. Wir haben -11 Tore, unser Ziel für die Rückrunde kann nur lauten daraus ein positives Ergebnis zu schaffen, was wahrscheinlich gleichzeitig auch einen besseren Tabellenplatz bedeuten würde.

Kulturell erfreuen wir uns über ein rundum gelungenes Kicken für Afrika 2009. Zum ersten Mal gelang es uns über 10.000 Euro zu spenden. Insgesamt 50 Helfer aus unserem Umfeld haben für dieses Ereignis gearbeitet - es hat sich gelohnt. Neben diesem super Spendenbetrag war es ein wunderschönes Wochenende, an dem alles geklappt hat. KfA hat sich mittlerweile zu einem überregionales Fußballfestival entwickelt, das uns Zwote stolz machen sollte.
Ausführliche Berichte gibt es auf www.kicken-fuer-afrika.de

Wir wünschen allen Fans und Freunden unserer Mannschaft eine frohe Weihnachtszeit und einen guten Start ins Jahr 2010.

Grauenvolle Löhner-Wochen 19.10.09
In den letzten drei Spielen kassierten wir drei Niederlagen gegen die drei Löhner Vereine Tura, Kulübü und Gohfeld. Gegen Tura spielten wir grottenschlecht und hatten gegen einen sehr guten Gegner nicht den Hauch einer Chance. Im Spiel bei Kulübü Löhne agierten wir wieder stärker, hatten eine gute Defensive, waren ein gleichweriger Gegner und verloren letztendlich recht unglücklich. Im jüngsten Heimspiel gegen Gohfeld spielten wir über weite Strecken des Spiels mal wieder richtig gut, machten hinten aber blöde Fehler, die zu unnötigen Gegentoren führten. Diese Niederlagen hatten wir uns wirklich selber zuzuschreiben. Mit dieser Negativserie sind wir nun im Niemandsland der Tabelle angekommen.
Jetzt wird es langsam mal wieder Zeit für ein Erfolgserlebnis, ansonsten wird der bereits wackelnde Trainerstuhl endgültig abgesägt.
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